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Unternehmensantwort

29 Jul 2016

Autor:
Siemens

Antwort Siemens

"Grundsätzlich möchte ich vorausschicken, dass Siemens immer in Übereinstimmung mit nationalen und internationalen Gesetzen und Regulierungen agiert und Initiativen unterstützt, die zur Reduzierung von Umwelt- und Gesellschaftsauswirkungen solcher Projekte beitragen können.

Im Bezug auf das Wasserkraftwerk Tapajós stellt sich die Situation aktuell wie folgt dar:

·         Derzeit haben die brasilianischen Behörden das Genehmigungsverfahren für das Projekt auf Eis gelegt. Die Genehmigungsphase ist somit weder abgeschlossen, noch steht eine Ausschreibung unmittelbar an. Wir können daher zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage zu einer eventuellen Beteiligung machen.

·         Die Beurteilung über ein solches Projekt und die Entscheidung dafür oder dagegen sind Fragen der nationalen Souveränität Brasiliens. Eine Entscheidung muss zunächst von der brasilianischen Regierung – und damit auch von der brasilianischen Gesellschaft und den zuständigen öffentlichen Stellen getroffen werden. Eine potenzielle Beteiligung von Siemens hängt zunächst also vom Ergebnis der Analyse rechtlicher und umweltrelevanter Aspekte durch die brasilianischen Behörden ab. 

·         Siemens ist im Bereich Wasserkraft über eine Minderheitsbeteiligung an Voith-Hydro engagiert. Daher liegt die Entscheidung über eine mögliche Beteiligung an einer Ausschreibung bei Voith-Hydro und nicht bei Siemens. Eine mögliche direkte Beteiligung von Siemens in anderen Bereichen des Projekts wie zum Beispiel bei der Energieverteilung ist bisher ebenso wenig entschieden.

·         Die Bevölkerung Brasiliens wächst und damit steigt auch der Energiebedarf. Das Wasserkraftwerk São Luiz do Tapajós könnte einen erheblichen Beitrag zur Nutzung sauberer Energie leisten, um den Energiebedarf des Landes zu decken. Es könnte unter anderem CO2-intensivere Energiequellen ersetzen – wie beispielsweise Diesel, das insbesondere im Norden des Landes genutzt wird.

·         Im Fall einer Beteiligung käme Siemens als Anbieter von Produkten und Lösungen in Frage, die dazu beitragen, dass die Auswirkungen auf die Umwelt minimiert und das Angebot sauberer Energie in Brasilien erhöht wird.

Zu Guter Letzte möchte ich darauf hinweisen, dass Siemens im Dialog mit Greenpeace und anderen beteiligten Stakeholdern ist. Der Konzern beschäftigt sich intensiv mit den gestellten Fragen, da Siemens bestrebt ist, einen Beitrag zur Sicherung einer nachhaltigen, verlässlichen und bezahlbaren Energieversorgung für die Menschen in Brasilien zu leisten."

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