abusesaffiliationarrow-downarrow-leftarrow-rightarrow-upattack-typeburgerchevron-downchevron-leftchevron-rightchevron-upClock iconclosedeletedevelopment-povertydiscriminationdollardownloademailenvironmentexternal-linkfacebookfiltergenderglobegroupshealthC4067174-3DD9-4B9E-AD64-284FDAAE6338@1xinformation-outlineinformationinstagraminvestment-trade-globalisationissueslabourlanguagesShapeCombined Shapeline, chart, up, arrow, graphlocationmap-pinminusnewsorganisationotheroverviewpluspreviewArtboard 185profilerefreshIconnewssearchsecurityPathStock downStock steadyStock uptagticktooltiptwitteruniversalityweb

Der Inhalt ist auch in den folgenden Sprachen verfügbar: English

Briefing

20 Okt 2021

Jenseits der Auditlogik: Schlüsselelemente effektiver Sorgfaltspflichtengesetzgebung

Shutterstock (purchased)

Aktualisierte deutsche Fassung - 30. Juni 2022

Globale Unternehmen verlassen sich häufig auf Sozialaudits, um Menschenrechtsprobleme in ihren Lieferketten anzugehen und verantwortungsvolles Verhalten nachzuweisen, obwohl das Modell und die ihm zugrunde liegende Logik nachweislich wenig zweckdienlich sind, wenn es um konkrete Verbesserungen für Mensch und Umwelt geht. Gesetzgebung zu verbindlichen menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten, wie derzeit auf EU-Ebene verhandelt, ist eine große Chance für einen umfassenderen, effektiveren und transformativeren Ansatz.

Um ihr Potenzial auszuschöpfen, müssen Gesetze Unternehmen dazu veranlassen, Risikobewertung und -bewältigung ernsthaft zu betreiben und bei der Sorgfalt gegenüber Arbeiter*innen und Gemeinschaften nicht in einen Abhakmodus zu verfallen, wie es derzeit noch allzu oft der Fall ist. Das vorliegende Briefing soll Entscheidungsträger*innen im politischen und legislativen Prozess Ansatzpunkte für effektive Sorgfaltspflichtengesetzgebung liefern:

  • Risikobasierter Ansatz über die gesamte Wertschöpfungskette
  • Effektive und sichere Einbeziehung betroffener Stakeholder
  • Verantwortungsvolle Einkaufspraktiken, Geschäfts- und Investitionsmodelle und Zusammenarbeit mit Lieferanten
  • Zugang zu Abhilfe und Wiedergutmachung