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Deutschland: NGOs reichen OECD-Beschwerde gegen Bayer wegen mutmaßlichen Menschenrechtsverletzungen & Umweltverschmutzungen im Zusammenhang mit Vertrieb von Glyphosat in Lateinamerika ein

Im April 2024 reichten sechs NGOs aus Argentinien, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Deutschland eine Beschwerde bei der deutschen OECD-Kontaktstelle gegen Bayer ein.

Sie argumentierten, das Unternehmen habe im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Glyphosat und gentechnisch verändertem Soja in Lateinamerika seine menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten verletzt, wodurch es unter anderem zu Gesundheitsschäden, Wasserverschmutzung, Landkonflikten und Entwaldung gekommen sei.

Im Juni 2026 nahm die OECD-Kontaktstelle die Beschwerde nur teilweise an und bot eine Mediation an, die die NGOs kritisierten und ablehnten, da zentrale Vorwürfe aus ihrer Sicht ausgeschlossen wurden.

Bayer erklärte, sich durch das Ergebnis in seiner Auffassung bestätigt zu sehen, im Einklang mit international anerkannten Standards zu handeln.

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